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Das Forum zu den fünf biologischen Naturgesetzen

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Danke Enigma-Konrad

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Beitragvon Waltraud » 19.12.2006 - 18:28

Der in dem Beitrag von Marco Polo so treffend beschriebene Zwiespalt ist etwas, was ich auch sehr gut kenne. Auch ich habe die NM als lebensrettend erlebt und dennoch so nach und nach auch die anderen, von Marco Polo beschriebenen Aspekte erlebt. Mich hat das sehr belastet, denn ich wollte ja so gern den Weg mit der NM gehen, uneingeschränkt. Anfangs konnte ich mir die Gedanken gar nicht erlauben, dass da auch vieles ist, was ich in der Form nicht mittragen kann. Deshalb bin ich froh, dass hier die Dinge einfach mal klar beim Namen genannt werden, das macht Mut, dass ich nicht alleine bin. Ich finde auch, dass das Thema dann eigentlich abgehakt werden kann, denn ich sehe nicht, dass man durch weiteres Diskutieren daran etwas ändern kann. Mein Blick geht jetzt wieder in die Zukunft und zur Frage, wo denn wohl eine Entwicklung herkommen mag, die uns in der "offenen" Form der NM weiterbringen wird und auch, was wir dazu beitragen können (zum Beispiel in diesem Forum)

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Beitragvon Juergen » 19.12.2006 - 23:21

Ein schlauer Kopf der NM sagte vor Jahren: "Ihr promotet die NM, aber ihr könnt nicht liefern." Wer Dr. Hamers Bücher gelesen hat (und nicht nur die plakativen Briefe usw.), der weiß, daß Dr. Hamer selbst am besten über die Grundprobleme der NM Bescheid weiß: Fehlende Praxisangebote (Kliniken usw.), und fehlende Forschung. Daraus ergibt sich zwingend, daß es (manchmal) ohne die Schulmedizin nicht geht, und daß die Einlieferung in ein schulmedizinisches Krankenhaus (manchmal) das kleinere Übel sein kann. Da ich Marcos "Fall" und auch andere nicht kenne, kann ich nicht ausschließen, daß Dr. Hamer auch wider besseren Wissens (s.o.) ideologisch motivierte Empfehlungen gegeben hat. Er ist ja in seinen Rundumschlägen der letzten Zeit wieder sehr stark ein Prediger der reinen Lehre geworden. Man sollte sich damit nicht aufhalten, sondern selbst denken.

Was mir auch nicht gefällt, ist die Darstellung der NM als Diagnosesystem. GNM Ulm hatte da mal eine viel bessere Definition. Ulmi, hast du sie parat? Grob gesagt, ist die NM eine wissenschaftliche Erklärung bestimmter biologischer Abläufe mit medizinischer Relevanz. Daraus kann man sowohl ein Diagnosesystem wie auch Therapieformen entwickeln; zugegebenermaßen ist man bei der Diagnostik weiter, bzw. sind für Therapieentwicklungen auch Erkenntnisse außerhalb der NM in größerem Umfang wichtig. Insgesamt, wie Karl Krafeld richtig anzumerken pflegt: Die Neue Medizin steht am Anfang, sie ist nicht am Ende...

Viele Grüße
Jürgen
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Beitragvon Leni » 20.12.2006 - 06:00

Marco Polo hat geschrieben:Was meinst Du mit Verstrickung?
Schreib hier klar, was du denkst, sonst kann man ja nicht drüber sprechen.


„Verstrickung“ heißt hineingezogen sein, evtl. sogar „schicksalsmäßg“...... Künstlerisch: „Pathos“, oder?

Er müsste nüchtern einschätzen, welche Fälle er annehmen kann und welche er vielleicht nur beratend begleitet, aber in andere Hände gibt.


Wie ich seh, bringen wir unterschiedliches Verständnis mit. Ich bin bei verschiedenen Ärzten „in Behandlung“. Es käm mir nicht in den Sinn, von einem zu erwarten, daß er mich gesund zaubert - auch nicht von allen zusammen. Die Hauptaufgabe liegt wohl bei mir (od. meinem Körper- od. „höheren“ Wesen od. dem Schöpfer /Gott?). Zusätzlich hol ich mir die Hilfe, die ich benötige, aus vielerlei Richtungen. Ich würde es als realitätsfern betrachten, würde ich einem 100e km entfernt lebenden Arzt, dem obendrein, wie du schreibst, in mehrfacher Hinsicht die Hände gebunden sind, „meinen Fall übergeben“ wollen - Beratung ja, Co-Betreuung vl auch. Vor allem wenn es sich bei diesem Arzt um Dr. Hamer handelt, der ja häufig betont hat, daß der Patient der Chef des Verfahrens ist (heißt Verantwortung trägt sowie entscheidet, also die Angelegenheit in der Hand behält), sollten die Voraussetzungen doch klar definiert sein.
In dem inzwischen geschlossenen thread hatten mehrere Leute geantwortet, u. zu erklären versucht, daß bei den Erwartungen offenbar etwas schief lag. Aber diese Haltung (die Verantwortung nicht genügend dem Patienten überlassen zu wollen) zieht sich ja weiter durch. Die NM ist eine Medizin für den verstehenden, mündigen Patienten, nicht wahr. Ärzte könnten dabei sogar weitgehend überflüssig werden. Es kommt mir fast so vor: als gefällt diese Entwicklung manchen nicht sonderlich. Ich denk dabei zB an die Formulierung in dem erwähnten, anderen thread: „schön daß die Medizin zurückkommt in die Wissenschaft“ oder so... Und aus irgendwelchen Gründen scheint der o. erw. Vertrag (Pat.=Chef des Verfahrens), wie die Vorwürfe u. Erwartungen zeigen, noch nicht so sehr in Fleisch u. Blut übergegangen zu sein. Doch zurück zum ursprüngl. Bericht, wenn jemand keine Zeit hat, aus irgendwelchen Gründen, akzeptier ich es. Falls ich Zeit u. Hilfe benötige, muß ICH jemand suchen, der sie zur Verfügung stellen kann. Wir sind erwachsen. (Von Ausnahmen sprech ich jetzt nicht.)

Einem Schwerkranken könnte irgendeine dieser biologisch-ganzheiltlich ausgerichteten Kliniken mehr helfen, als ein kurzer Besuch in Alhaurin oder eine oberflächliche Telefonberatung.


Wenn du das für dich erkannt hast, wird dich sicher niemand daran hindern, entspr. zu handeln. D.h., vollkommen zustimm! Wo liegt das Problem?

Hamer hat im Prinzip für diese Probleme keine ernstzunehmende Therapie anzubieten. In unserem Fall ist die Realität nicht uns, sondern Hamer entglitten


Seh ich nicht so. Du /ihr habt den „Vertrag“ (Pat./Arzt) nicht genügend ernst genommen, solltet euch daher über EUER Versäumnis ärgern. Ihr hattet keine geeignete (zusätzl.) Hilfe gesucht u. habt von einem einzigen Menschen erwartet, daß er (per Tel.?) all eure psych./med. Wünsche u. Bedürfnisse erfüllt. Sagtet ihr klar vorab, was ihr erwartet?

(ein sanfter, kontinuierlicher Prozess. Irgendwann entdeckt man mit Schrecken, dass da eine sehr dramatische Situation entstanden ist. )


Schlimm, daß es so weit kam.

Da ich ja wohl bereits geoutet bin,


Wieso. Der Bericht enthält Wärme (stammt nicht aus dem Kopf), u. trifft daher bei mir auf entspr. Resonanz.

kann ich ja noch hinzufügen, dass dann, hoffentlich noch rechtzeitig, durch Hamer der Fall in andere Hände übergeben wurde.


Auch ich hoff u. wünsch das Beste für euch.

Darüber sind wir natürlich sehr froh. Das ist aber nur einem Zufall zu verdanken. Wo wären wir jetzt ohne diesen Zufall?


Wenn ich das lese, frag ich mich schon wieder: wie ist das möglich, in welchem „Alter“ ist jemand u. wieviel Verantwortung wurde getragen, wenn Zufälle (Schutzengel) helfen mußten? Doch ich kenn es auch von mir: wenn manchmal nicht die Engel wären...

Hamer und die Seinen werden mich jetzt als Verräter sehen.


Ich bin Hamer noch nie begegnet, hatte noch keinen Kontakt irgendwelcher Art mit ihm, gehöre deshalb auch nicht zu den „Seinen“. Was du erlebt hast, hast du ja zum größten Teil dir selbst zuzuschreiben. In einen der letzten Briefe im GNM-Forum ging Dr. Hamer auf die Frage der Therapie ein. Seine Ausführungen hindern mich nun aber nicht daran, daß ich mir von allen Seiten Hilfe organisiere, vor allem wenn es ernst aussieht.

Ich deute diese erlebten Probleme aber nur an, weil dies ein historischer Schwachpunkt der NM ist und nicht um Hamer und die Neue Medizin zu bekämpfen. Diese Probleme müssen überwunden werden.


Ähm. Jetzt mit einem Mal „historisch“. Ich dachte bisher, dein Problem lag im „Persönlichen“.


J.B.,
zZt hab ich zwar vor allem die Aufgabe gesund zu werden, aber nebenbei auch noch etwas zu tun, wenns genehm ist? u. wir haben bald Weihnachten.

zum Abschluß:
„schleimen“ überlaß ich gern den „Verschnupften“ od. Asthmatikern(?) Ich glaub, jeder der in die NM etwas reingeschmeckt hat, wird nicht umhin kommen, Dr. Hamers medizinisches Genie anzuerkennen od. gar zu bewundern. Ich verehre jedenfalls (immer noch) gern, wo Verehrung am Platz ist ...ups, das in meinem Alter. U. genauso bring ich Kritik, wenn ich sie für angebracht halte.

lg
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Beitragvon Momo » 20.12.2006 - 09:26

Du hast sicher grundsätzlich recht, machst es Dir aber im besonderen zu einfach. Die Tragik besteht ja gerade darin, dass Marco Polo sich alle zusätzlich eventuell mögliche Hilfe organisiert hat. Nur dass sich eben jede als Luftnummer herausgestellt hat. Und das saure Sahnehäubchen war dann Hamer. Diese Erfahrung hat er gemacht. Punkt. Daran kannst Du nicht rütteln. Auch wenn Du möchtest. Du machst Deine eigenen. Sehr gut. Mögest Du immer nur Konflikte haben die Du lösen kannst. Und möge Dir nie passieren, dass Du in einem verzwickten Fall, in dem Du Dir nicht selbst helfen kannst und auch kein Arzt, dann der Entdecker der NM sagt, damit müsstest Du Dich abfinden. Es gebe keine Hilfe als die Natur. Die sei nicht zu verbessern.

Etwas weniger Selbstgerechtigkeit würde Dir sicher auch ganz gut zu Gesicht stehen, Leni.
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Beitragvon Waltraud » 20.12.2006 - 10:44

Leni, auch ich verstehe deine Argumentation nicht bzw. finde es schade, dass du Marco Polos Beitrag auf diese Weise konterst. Man kann für alles Gegenargumente finden, die auf ihre Weise vielleicht auch wieder was Wahres haben. Aber geht es darum, wenn jemand seine persönlichen Erfahrungen beschreibt? Ich würde mir da einfach Verständnis und auch Akzeptanz wünschen!

Ich habe nach schwerer Krebsdiagnose mir irgendwann auch neben Dr. Hamers Aussage, alles sei in Heilung, ich könne nach Hause gehen und es mir gut gehen lassen, versucht, mir Hilfe zu holen. Der Markt der alternativen Bahndlungsmethoden und therapeutischen Hilfen ist ja riesengroß. Allein da steht man erstmal wie vor einem Berg. Und dann musste ich erfahren, dass die wenigstens sich auf das Denken der NM einlassen konnten. Bei den allermeisten, auch alternativ arbeitenden Therapeuten war, wenn es um Krebs ging, doch wieder das alte Denken von den bösartigen Zellen da. Was bedeutete das für mich? Ich war immer wie schizophren: Im Hintergrund die NM, vor Ort der Versuch, körperliche oder seelische Symptome zu heilen mit Therpeuten, die ein ganz anderes Denken über meine Erkrankung mit einbrachten. Wie soll das eigentlich gehen?

Und ich hatte bei allem großes Glück, denn körperlich ging es mir nie wirklich schlecht. Nie so schlecht, wie ich das leider bei anderen meiner "Weggefährten" auf diesem Weg erleben musste.
Wenn es so ist, dass es sehr oft nicht ausreicht, sich allein auf die Konfliktlösung und "Mutter Natur" zu verlassen, so sollte das meiner Ansicht nach auch klar und deutlich Teil der Aussagen innerhalb der NM werden.

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Gute Hinweise! Dem Einzelfall aber nicht gerecht geworden!

Beitragvon J.B. » 20.12.2006 - 12:10

@Leni
Eigentlich nur eine wiederholende Verstärkung der Argumente von Momos letztem Beitrag:

Leni, die hier von Dir aufgeschriebenen Gedanken bringen allgemein gesehen, die Problematik zur Aussage der Neuen Medizin, der Herr des Verfahrens ist der Betroffenen, durch aus auf den Punkt. Und insofern ist Dein Beitrag ein guter Hinweis für Menschen, die nun ihre Probleme als Betroffene unter den gegebenen Umständen irgendwie lösen müssen, um zu überleben. Aber genau dem Fall von Marco Polo werden sie nicht gerecht! Ich denke, wir sollten hierzu die Diskussion jetzt schließen, bringt jetzt nichts mehr.

Wünsche Dir, Leni, und allen anderen hier ein frohes Weihnachtsfest

J.B.
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Beitragvon Matthias » 20.12.2006 - 13:03

Leni hat geschrieben:
Er müsste nüchtern einschätzen, welche Fälle er annehmen kann und welche er vielleicht nur beratend begleitet, aber in andere Hände gibt.


Wie ich seh, bringen wir unterschiedliches Verständnis mit. Ich bin bei verschiedenen Ärzten „in Behandlung“. Es käm mir nicht in den Sinn, von einem zu erwarten, daß er mich gesund zaubert - auch nicht von allen zusammen.


Genau davon wird in den Texten Hamers abgeraten. Möglichst nicht NM und SM zu mischen. Die NM will doch einen Neue Medizin sein, also die alte ersetzen, oder?


Die Hauptaufgabe liegt wohl bei mir (od. meinem Körper- od. „höheren“ Wesen od. dem Schöpfer /Gott?). Zusätzlich hol ich mir die Hilfe, die ich benötige, aus vielerlei Richtungen. Ich würde es als realitätsfern betrachten, würde ich einem 100e km entfernt lebenden Arzt, dem obendrein, wie du schreibst, in mehrfacher Hinsicht die Hände gebunden sind, „meinen Fall übergeben“ wollen - Beratung ja, Co-Betreuung vl auch. Vor allem wenn es sich bei diesem Arzt um Dr. Hamer handelt, der ja häufig betont hat, daß der Patient der Chef des Verfahrens ist (heißt Verantwortung trägt sowie entscheidet, also die Angelegenheit in der Hand behält), sollten die Voraussetzungen doch klar definiert sein.


vor allem von Hamer selbst!

Leni hat geschrieben:In dem inzwischen geschlossenen thread hatten mehrere Leute geantwortet, u. zu erklären versucht, daß bei den Erwartungen offenbar etwas schief lag. Aber diese Haltung (die Verantwortung nicht genügend dem Patienten überlassen zu wollen) zieht sich ja weiter durch. Die NM ist eine Medizin für den verstehenden, mündigen Patienten, nicht wahr. Ärzte könnten dabei sogar weitgehend überflüssig werden. Es kommt mir fast so vor: als gefällt diese Entwicklung manchen nicht sonderlich.

..... Und aus irgendwelchen Gründen scheint der o. erw. Vertrag (Pat.=Chef des Verfahrens), wie die Vorwürfe u. Erwartungen zeigen, noch nicht so sehr in Fleisch u. Blut übergegangen zu sein. Doch zurück zum ursprüngl. Bericht, wenn jemand keine Zeit hat, aus irgendwelchen Gründen, akzeptier ich es. Falls ich Zeit u. Hilfe benötige, muß ICH jemand suchen, der sie zur Verfügung stellen kann. Wir sind erwachsen. (Von Ausnahmen sprech ich jetzt nicht.)

...
Hamer hat im Prinzip für diese Probleme keine ernstzunehmende Therapie anzubieten. In unserem Fall ist die Realität nicht uns, sondern Hamer entglitten


Seh ich nicht so. Du /ihr habt den „Vertrag“ (Pat./Arzt) nicht genügend ernst genommen, solltet euch daher über EUER Versäumnis ärgern. Ihr hattet keine geeignete (zusätzl.) Hilfe gesucht u. habt von einem einzigen Menschen erwartet, daß er (per Tel.?) all eure psych./med. Wünsche u. Bedürfnisse erfüllt. Sagtet ihr klar vorab, was ihr erwartet?


.... Was du erlebt hast, hast du ja zum größten Teil dir selbst zuzuschreiben. In einen der letzten Briefe im GNM-Forum ging Dr. Hamer auf die Frage der Therapie ein. Seine Ausführungen hindern mich nun aber nicht daran, daß ich mir von allen Seiten Hilfe organisiere, vor allem wenn es ernst aussieht.

Ich deute diese erlebten Probleme aber nur an, weil dies ein historischer Schwachpunkt der NM ist und nicht um Hamer und die Neue Medizin zu bekämpfen. Diese Probleme müssen überwunden werden.


Ähm. Jetzt mit einem Mal „historisch“. Ich dachte bisher, dein Problem lag im „Persönlichen“.


Man soll Hamer “bewundern” und kritisieren wo er es verdient.

Noch einmal prinzipiell:

Die Aussage”Der Patient ist Chef” kann leicht zynisch gedeutet werden: wenn es ihm schlechter geht ist er selber schuld. Das basiert auf dem 98%-Glauben: Wenn der Patient nur richtig die NM versteht wird er wieder gesund (bestimmte EP-Krisen ausgenommen).Schön wär’s!

Der Patient muss begreifen, dass er nur selber sich heilen kann, aber er braucht dafür den Arzt (medicus curat-natura sanat). Der Arzt hat eine grosse Veranwortung, denn er muss den Patienten beraten und ihm die nötigen Hilfsmittel zur Verfügung stellen oder anderweitig eingreifen um eben diese Selbstheilung zu ermöglichen, die eben oft nicht einfach spontan erfolgt. Das nennt man ärztliche Kunst, Heilkunde usw. und die wird durch die Neue Medizin nicht überflüssig

Wenn ich zu einem der für mich grössten Ärzte unserer Zeit gehe, und er sagt mir: Das sieht doch alles ganz gut aus und wird in der und der Zeit von alleine weggehen, da kann gar nichts passieren, mach dies und das, das wird dabei helfen usw. bin ich ersteinmal beruhigt denn die SM wollte unbedingt Chemo machen und dieser Arzt wird mich nicht kaputtmachen.

Wenn dann die Voraussagen nicht eintreten und die vorgeschlagene Anwendung sich als falsch und schwer erträglich erweist und ich versuche, in kontinuierlichem Kontakt die schrittweise Allgemeinverschlechterung mitzuteilen, aber dafür immer nur Beschwichtigungen höre, bleibe ich dennoch bei meiner Überzeugung, dass ein so grosser Arzt mir nicht Falsches sagen wird und mir unter seiner Betreuung nichts passieren kann.

Ich versuche also die stetigen Verschlimmerungen als notwenigige Heilungssymptome zu interpretieren, meinen immer schlechteren Zustand als heilungsbedingte Vagotonie usw, das heisst ich suche bei mir den Fehler, denn ich bin ja der Chef. Und da der grosse Arzt, der Entdecker der 5 biologischen Gesetze sagt, die Natur sei nicht zu verbesserrn, glaube ich ihm, und “hole mir nicht Hilfe anderswo”, wobei in diesem Fall anderswo ja die Onko-Station des nächsten Krankenhauses wäre. Ich versuche also wie es die Tiere tun, ruhig zu bleiben mich so gut es geht zu pflegen und abzuwarten, dass die Natur heilt. Aber inzwischen tauchen immer neue Symptome auf und ich gleite langsam in Kachexie....selber schuld? Die Neue Medizin nicht verstanden?

Da Hamer Hamer ist und nicht Herr Doktor med. Irgendwer, haben sein Wort, sein Rat, seine Anweisungen besonderes Gewicht. Und deshalb ist seine persönliche Verantwortung auch besonders gross. Bin ich nur bei Doktor med. Irgendwer, habe ich inexplizit einen Vertrag mit ihm. Macht er was nachweislich falsch, muss er dafür sich auch rechtlich verantworten. Mit Doktor Hamer kann ich einen solchen Vertrag gar nicht schliessen. Es gibt keine offfizielle Krankenakte, es gibt so gut wie keine Dokumentation seines Handelns. Das Risiko ist also völlig auf meiner Seite (ich bin also vollständig Chef). Das weiss auch Hamer und deshalb ist seine Verantwortung praktisch und moralisch sehr viel höher als die eines beliebigen anderen Arztes und kann nicht auf mich als Patient abgeschoben werden. Denn entweder habe ich vollständiges Vertrauen zu ihm, der ja durch seine Entdeckungen die Dinge ganz anders sieht als die normalen Ärzte, oder ich gehe erst gar nicht zu ihm.

Wenn aber Hamer erkennt, dass die Situation des Patienten zu komplex ist, um fernmündlich betreut zu werden, muss er mir das von Anfang an oder spätestens beim Auftreten von Schwierigkeiten sagen und mir helfen, geeignete Hilfe anderswo zu finden. Macht er das nicht, dann, es tut mir mehr leid als sich das Leni und andere vorstellen können, muss ich mein Urteil über Hamer revidieren. Hamer bleibt der grosse Entdecker aber als behandelnder Arzt habe ich keine guten Erfahrungen mit ihm gemacht.

Und hier frage ich mich: Liegt das nur an ihm, an seinem persönlichen oder menschlichen Fehlern (es ist ja seine zunehmende Beschäftigung mit “nicht-medizinischen Fragen” um das vorsichtig auszudrücken hier im Forum ausführlich diskutiert worden)? Oder ist da etwas theoretisch oder historisch etwas unzureichend an dem Gebäude der Neuen Medizin selber? Auch hierzu ist und wird im Forum diskutiert.

Ich bringe meinen Fall hier in die Diskussion, um beizutragen, dass in Zukunft solches Leiden vermieden wird. Ich hoffe ,dass Leni und andere jetzt besser begreifen -so wie Waltraud, konkret mit sich selbst - in welch ungeheurem Dilemma man ankommen kann, wenn man von der Neuen Medizin und ihrem Entdecker Hilfe braucht. Es sollte die erste Sorge von Hamer sein, dass der Patient nie in dieses Dilemma kommt.

Marco Polo

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Beitragvon Tante PaX » 20.12.2006 - 15:34

Marco Polo hat geschrieben:Genau davon wird in den Texten Hamers abgeraten. Möglichst nicht NM und SM zu mischen.


Damit ist aber nicht gemeint, notwendige Medikationen oder OPs nicht anzuwenden oder zuzulassen, sondern sich der SM "zu übergeben", weil diese oft kontraindiziert handelt, z.B. was Chemo angeht, aber auch andere Medikationen, vor allem aber auch zusätzliche DHS, die dem Patienten verpaßt werden, den Heilungsverlauf dann erschweren usw. Die GNM wird ja in der SM überhaupt nicht berücksichtigt, daher nicht mischen.

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Beitragvon Matthias » 20.12.2006 - 15:52

PaX hat geschrieben:
Marco Polo hat geschrieben:Genau davon wird in den Texten Hamers abgeraten. Möglichst nicht NM und SM zu mischen.


Damit ist aber nicht gemeint, notwendige Medikationen oder OPs nicht anzuwenden oder zuzulassen, sondern sich der SM "zu übergeben", weil diese oft kontraindiziert handelt, z.B. was Chemo angeht, aber auch andere Medikationen, vor allem aber auch zusätzliche DHS, die dem Patienten verpaßt werden, den Heilungsverlauf dann erschweren usw. Die GNM wird ja in der SM überhaupt nicht berücksichtigt, daher nicht mischen.

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Beitragvon Leni » 21.12.2006 - 02:24

Momo hat geschrieben:Diese Erfahrung hat er gemacht. Punkt. Daran kannst Du nicht rütteln. Auch wenn Du möchtest.


Momo, wie kommst du denn auf die absurde Idee. Ich hab meine Auffassung geäußert. Wenn du das jetzt als „selbstgerecht“ siehst, dein Problem.

Marco Polo hat geschrieben:Genau davon wird in den Texten Hamers abgeraten. Möglichst nicht NM und SM zu mischen. Die NM will doch einen Neue Medizin sein, also die alte ersetzen, oder?


Bei den vielerlei anderen Hilfen hatte ich eigentl. am wenigsten an SM gedacht. Aber selbst diese kann manchmal nützlich sein. Dr. Hamer hat mit seiner biologischen Denkweise etwas ganz Neues in die Welt gebracht. Trotzdem muß ich wissen (Wissen = Macht bekanntlich), was ich mir auf den Leib rücken lasse. Ich werd sicher nicht die NM an die Stelle der SM setzen.

Vl noch ein Wort zu dem „Chef“ des Verfahrens. Selbstverständlich sollte es nicht vorkommen, daß dieser Begriff zynisch gebraucht wird.
Stellen wir uns den „Chef“ als einen Unternehmer vor. Wie das Wort schon sagt, ist er derjenige, der initiativ, d.h., unternehmend handelt, er schultert das Risiko, entscheidet wo es lang geht, trägt die Verantwortung für ein kostbares Gut, wägt ab u. muß sich entspr. absichern, vertraut nicht blind irgendwo, daher prüft er usw. Das versteh ich unter „Chef“. Ärzte u. Therapeuten, aber auch andere Menschen, begleiten mich, informieren, „klären auf“(das Letztere seh ich als etwas 2schneidig, da sie natürlich ihre Standpunkte vertreten werden). U. natürlich sind sie die „Fachleute“ u. „Dienstleister“, die zB das geeignete homöopathische Mittel finden, evtl eine Punktion vornehmen od. therapeutische Gespräche führen können usw.

Klar, war ich nicht immer so überzeugte Selbst-Verantworterin u. -Beschützerin, sondern hab mir, wegen der unbegreiflichen Naivität, die mir früher eigen war, diese Haltung teuer erwerben müssen. Leider schon reichlich spät (aber besser als nie) fand ich zu „meiner“ inzw. verstorbenen Ärztin, die mich lange Zeit vor Vielem (sm Unsinn) bewahrte. U. irgendwann hab ichs zum Glück selbst gelernt, sonst wär ich jetzt vl nicht mehr hier. Die Diagnose, die ich heut erhielt, macht mich schon den ganzen Tag frieren.

Marco, dadurch daß du fett schreibst, wirds auch nicht richtiger.


Schöne Weihnachten Allen.
:knuddel: :knuddel: :knuddel:
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Beitragvon Momo » 21.12.2006 - 10:26

Momo, wie kommst du denn auf die absurde Idee. Ich hab meine Auffassung geäußert. Wenn du das jetzt als „selbstgerecht“ siehst, dein Problem.


Du beweist es gerade wieder.



Marco, dadurch daß du fett schreibst, wirds auch nicht richtiger.


Kein schöner Zug an Dir. Um nicht zu sagen, ein sehr unsympathischer. Aber ich habe ihn auch manchmal. (Allerdings merke ich es meist wenn man es mir sagt und kann mich dann auch nicht leiden)

Frohes Fest auch Dir, falls wir uns nicht mehr lesen.
Mort interessierte sich für viele Dinge, zum Beispiel dafür, weshalb die menschlichen Zähne so gut zusammen paßten. Er hatte lange über diese Frage nachgedacht. Auch darüber, aus welchen unerfindlichen Gründen die Sonne ausgerechnet am Tag über den Himmel kroch, obgleich ihr Licht während der Nacht weitaus nützlicher gewesen wäre. [...]
Mit anderen Worten: Mort gehörte zu jenen Leuten, die gefährlicher sind als ein Sack voller Klapperschlangen. Er war entschlossen, über die elementare Logik des Universums Aufschluß zu gewinnen.
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Eine Linie...

Beitragvon Poet » 21.12.2006 - 11:17

@Leni
Einfach mal einen Schritt aus dem eigenen Erfahrungsraum heraus machen.
Dann wird auch dir klar, dass Marco Polo und Du von der gleichen Erfahrung sprechen.

Du hast deinen Weg gefunden,
der sich nur dadurch von MP unterscheidet, dass Du schon ein Stück weiter bist.

Allerdings ist es sehr wichtig, dass MP uns alle an seinem Weg teilnehmen lässt...
...während er ihn geht.

Tatsächlich ist es sehr notwendig Symptom-Therapien zu finden, die uns vom Leidensdruck
der Heilungsphasen weitgehend befreien, wenn die sich auf existenziellen Ebenen abspielen.
Marco Polos Schilderungen sind dabei sehr hilfreich.

Statt Hase&Igel zu spielen, und "Ich-bin-schon-da" zu rufen, würde ich mir für unsere
Mitleser und Forenmitglieder wünschen, dass Du etwas mehr darüber schreibst,
wie Du zu deinem jetzigen Status gekommen bist. Wenn Du magst :tuschel:

Morgengrüße
DerPoet :knuddel:
Tipp: Für Blinde ist deine Unsichtbarkeit belanglos.
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