Ok. Chris hat zu recht kritisiert, dass das falsch rüber kommt. Diese meine Aussage ist natürlich nur die Viertel-Wahrheit. Will sagen: Ich habe es extra grade gemesseen, bin immer noch in tiefster Ketose.
Das heißt, die Ernährung ist sehr kohlenhydratarm, deshalb ist für viele die strenge Phase auch so schwer, eben weil sie auf Fettstoffwechsel umstellen. Dabei esse ich nicht nur mehr sondern auch mehr Kohlenhydrate, da ich zu jeder Mahlzeit Obst essen muss, Darunter sind nicht nur kh-arme Brombeeren sondern auch Papya, Mango oder Äpfel.
Das Problem bei ketogener Ernährung ist: Man hat einfach keinen Hunger mehr. Viele essen nur noch maximal zweimal am Tag. Wie die Indianer eben. Das ist an sich nicht schlecht. Aber: Man fährt seinen Stoffwechsel völlig runter. Er arbeitet nur noch auf Sparflamme. Deshalb nimmt man einfach auch nichts mehr ab. Jedenfalls nicht als mittelalte Frau. Als junger Kerl funzt es meistens trotzdem sehr gut. Deren Stoffwechsel läuft offenbar immer auf Hochtouren. Fazit: Ketogene Ernährung ja, aber mann muss sich zu dreimal Essen am Tag zwingen. Mach ich jetzt ja auch. Zwingen meine ich. Gestern habe ich fast das Mittagessen vergessen.
Metabolic Balance ist also eine ketogene Ernährungsform, jedenfalls in den ersten Wochen - bei der man das Essen vorgeschrieben bekommt. In den Schlamper- und Schummelwochen, die später folgen haben viele Probleme, weil sie Hunger bekommen und dann echt wieder in alte Muster zurückfallen. Habe ich jedenfalls dem entsprechenden Forum so entnommen.
Inwiefern die Blutuntersuchungen und die Nahrungsmittel dann tatsächlich eine Rolle spielen oder nur Abrakadabra sind weiß ich nicht. Ich werde mal versuchen, den Entwickler Funfack dazu zu befragen.

