Melde mich mal wieder. Die Beschwerden haben allgemein zugenommen, ausgehend von den Zehen beidseitig ist eine bestimmete Nervenbahn betroffen, die ich genau verfolgen kann. An bestimmten Punkten Stechen, leichte Schmerzen oder Hitzegefühle. Die Beschwerden kommen und gehen. Allgemein ist die Sensorik noch intakt. Ich fühle Berührung, Hitze-kälte usw. Motorik auch OK.
Habe inzwischen rumgegoogelt. Es gibt zur peripheren PolyNeuroPathie PNP über 200 "erkannte Ursachen", meine Symptome passen zu Diabetik. Habe ich aber nicht. Nierenerkrankungen, Lungenerkrankungen usw....alles nicht der Fall (Freitag wird mein Thorax geröntgt, bin gespannt)
Der Neurologe hat mir einen Integrator (Hauptbestandtteil
Alpha Lipoic Säure) verschrieben. Dies ist ein strarker Antioxydant. Er soll in Verbindung mit Primrose-öl noch bessser wirken. Das werden wir demächst ausprobieren.
Die PNP kann sich zurückbilden, besonders im Anfangstadium. Es sind bri mir die Axxone betroffen, die Nervenleitfasern. Werden diese nachhaltig geschädigt, kann man nur schmerzlindernd helfen. Bei Fortschreiten der Krankheit kann es zu erheblichen Störungen kommen. Wenn die Sensorik abnimmt, werden Fussverletzungen nicht gut erkannt und es gibt dann vielleicht schwerde Ausheilprobleme. Die Durchblutung sollte deshalb immer gut sein. Ich habe nach meiner Meniskusoperation das Lauftraining wieder aufgenommen. Wenn das nicht die Durchblutung fördert, weiss ich auch nichts mehr!
Phyiotherapie: Kneippsche Anwendungen sind sicherlich hilfreich.
TCM: Sehr umstritten. Es gibt Studien, die nachhaltige Erfolge nicht nur symptomatischer Art nachweisen, also sogar Verbesserung der Nerven Leitgeschwindigkeit. Aber es gibt auch Skeptiker, sogar unter den TCM-Therapeuten.
Ich werde es ausprobieren, wenn ich einen geeigneten Therapeuten finde.
Diät: Ein Patient hat eine Antihistamin-Diät durchgeführt und nachhaltige Verbesserung erreicht.....also Verzicht auf Rotwein, Bier, Hefe, Essig, Geräuchertes, Schinken, Gepökeltes usw......
Aber die NM, was sagt die?
Es hat ein paar Monate nach dem Tod meiner Frau angefangen...aber wo liegt da ein Zusammenhang. Einige von Euch habent da schon einige Anregungen gegeben, aber so richtig überzeugend ist das mir noch nicht. Mich belastet permanent eine generelle Existenzunsicherheit, und das nicht erst seit kurzem, eigentlich müste ich daran gewöhnt sein. Ich kann da kein DHS ausmachen.
Wenn also der Nerv geschädigt wird, durch was für einen Prozess auch immer (schliessen wir mal Diabetes und Vergiftungen aus) dann ist es ja wie mit den Ulzera oder den Nekrosen eine Gewebsabbau in konfliktaktiver Phase, warscheinlich dauerrezidiv. Also müsste ich am Besten im Lotto gewinnen.
Ehrlich gesagt beunruhigt mich diese PNP. Ich kann da keine neumedizinische Gelassenheit entwickeln. In Hamers Tabell kommt diese Krankheit nicht vor.
Zur Zeit nervt mich das alles sehr und deshalb lasse ich hier im Forum etwas Dampf ab, sozusagen um den Isolations-Anteil zu beseitigen. Vielleicht passiert ja auch biographisch einiges Positive in nächster Zeit. Einige Anzeichen gibt es dafür. Aber es nervt mich, wie gesagt (was soll eine Neuropathie auch anderes machen als nerven?)
Marco Polo