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Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Krebs - und andere sogenannte Krankheiten

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Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Matthias » 30.09.2009 - 00:33

Habe seit einem Jahr ein lästiges Kribbeln in den Zehen beider Füsse und ein taubes Gefühl im Ballen darunter, manchmal meine ich auch, zu enge Socken an zu haben. War gestern bei einer elektromiographischen Untersuchung. Da wurden mir an verschiedenen Stellen Elektroden angesetzt und mir dann Stromstösse verabreicht. Kleine Folter. Es zuckt dann entsprechend an verschiedenen Bereichen und der Doc schreibt die Werte auf. Motorisch alles OK, Sensibilität am Rande der Norm, aber schwach..und das lässt auf eine beginnende Neuropathie schliessen....Und nun? Was läuft da für ein Programm ab. Mein Lebensgefühl ist das eines Alpinisten, schon immer, recht und links der Abgrund....habe ich mich aber dran gewöhnt. Da ist vor einem jahr nichts Neues dazugekommen. Hatte das schon mal vor 10 Jahren, aber leichter, an einigen Zehen linkseitig und ist dann verschwunden. Wär schön, wenn auch dies hier verschwinden würde....weiss da einer Rat?

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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Kora » 30.09.2009 - 18:58

Habe seit einem Jahr ein lästiges Kribbeln in den Zehen beider Füsse und ein taubes Gefühl im Ballen darunter, manchmal meine ich auch, zu enge Socken an zu haben.

Tritt das Kribbeln und die Taubheit als Paket auf? Oder auch getrennt? Betrifft es nur die Füsse oder noch mehr vom Bein?
Motorisch alles OK, Sensibilität am Rande der Norm, aber schwach..und das lässt auf eine beginnende Neuropathie schliessen...

Neuropathie gibts in der NM ja nur als mechanisch oder chemisch verursachte Schädigung. Ansonsten ist das Symptom Teil eines sinnvollen Programms:
SensoriK: Cortexgesteuert, macht Minderung in ca, auch bei "hängender Konfliktaktivität" und runtertransformierten Konflikten in gewissem Masse, das Thema wäre grob: nicht fühlen können/gekonnt haben oder nicht fühlen wollen, und zwar da wo das Symptom auftritt. Kann direkt mit den Füssen empfunden worden sein, oder auch bildlich, mit der eigenen Symbolik.
War da was vor einem Jahr?

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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Jade » 30.09.2009 - 23:06

Wie lange hält dieses Gefühl des Kribbelns und der Taubheit an? wann - tagsüber, nachts und welche Begleitumständen zeigen sich?
manchmal meine ich auch, zu enge Socken an zu haben

Trifft das ab und an zu? Trägst du vl. enge Schuhe? neue Schuhe, die noch nicht ausgeweitet sind o.ä.?
...und das lässt auf eine beginnende Neuropathie schliessen....Und nun?

Neuropathie ist ein Sammelbegriff für viele sog. Erkrankungen...

Mein Lebensgefühl ist das eines Alpinisten, schon immer, recht und links der Abgrund....habe ich mich aber dran gewöhnt. Da ist vor einem jahr nichts Neues dazugekommen. Hatte das schon mal vor 10 Jahren, aber leichter, an einigen Zehen linkseitig und ist dann verschwunden.

Als Alpinist kletterst du gerne, liebst das Alpinwandern?

Ja, ich weiß schon was du damit sagen möchtest. Es drängt sich die Frage auf: weshalb du hier und jetzt dein Lebensgefühl mit dem eines Alpinisten vergleichst?
Was war vor 10 Jahren? Hilf´mir bitte [nochmal?] auf die Sprünge bist du Links- oder Rechtshänder? Wie lange hat das Kribbeln damals gedauert? Erkennst du Parallelen, die du damit in Verbindung bringst?

Wär schön, wenn auch dies hier verschwinden würde....weiss da einer Rat?

Wird schon... :knuddel:
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Matthias » 30.09.2009 - 23:36

Ich spüre es nachts deutlicher. Trage keine zu engen Schuhe oder Socken.Vor 10 Jahren war es nur im linken Fuss am zweiten Zeh. Jetzt ist es an beiden Füssen. Alle Zehen fühlen sich komisch an, kein deutliches Kribbeln.Fussballen taub.Dauernde Anspannung an der Oberseite des Fusses zu den Zehen hin, manchmal auch um das Fussgelenk herum.
Bin kein wirklicher Alpinist....ist nur meine Lebensmetapher...sie ist mir heute bewusster als vor einigen Jahren. Bin Rechtshänder....
Ich finde keine passenden Antworten. Nichts diskontinuierlich Konflikthaftes, nichts Neues...mein üblicher Existenzkampf aber inzwischen von einer stärkeren Position aus trotz Verlust meiner Frau vor 2 1/2 Jahren. An den Beinen sonst noch: vor einem Jahr leichte Veneninkontinenz am Unterbein beidseitig. Habe dann begonnen zu laufen. Zur Zeit ist da Pause wegen einer Meniskusverletzung (beim Arbeiten, nicht beim Laufen geschehen), aber Bein- und Fussmuskulatatur sind sehr kräftig....
Irgendwas mit dem Vorankommen scheint mir warscheinlich, aber auch dort, in Beruflichen keine Neuigkeiten.

Grübel, Grübel...
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Jade » 30.09.2009 - 23:54

Marco Polo hat geschrieben:Ich spüre es nachts deutlicher. Trage keine zu engen Schuhe oder Socken.

demnach auch tagsüber? und wenn, dann in der Ruhe? oder auch beim laufen oder beim Streckenlaufen (s.u.)?

Vor 10 Jahren war es nur im linken Fuss am zweiten Zeh.

RH linker Fuß ist dein Mutter- und Kind-Fuß...

Jetzt ist es an beiden Füssen.

Welcher Fuß war jetzt zuerst betroffen? waren beide gleichzeitig betroffen?

Alle Zehen fühlen sich komisch an, kein deutliches Kribbeln

Wie würdest du es noch beschreiben, wie fühlt es sich an?

Fussballen taub

Nicht fühlen wollen/können bzw. fühlen müssen.
Eine weitere Frage: Möchtest du aufstampfen? oder stampfst du hin und wieder auf?
.Dauernde Anspannung an der Oberseite des Fusses zu den Zehen hin, manchmal auch um das Fussgelenk herum.

Druck? Enge?

Bin kein wirklicher Alpinist....ist nur meine Lebensmetapher...sie ist mir heute bewusster als vor einigen Jahren.

:thumpup:
Ich finde keine passenden Antworten

Macht nichts... gut Ding braucht Zeit. :knuddel:
. Nichts diskontinuierlich Konflikthaftes, nichts Neues...mein üblicher Existenzkampf aber inzwischen von einer stärkeren Position aus trotz Verlust meiner Frau vor 2 1/2 Jahren.

Wie meinst du das "aus stärkerer Position" und "trotz Verlust deiner lieben Frau?

An den Beinen sonst noch: vor einem Jahr leichte Veneninkontinenz am Unterbein beidseitig.

Selbstwerteinbruch - Beinvenen, "Klotz am Bein Konflikt"...
Habe dann begonnen zu laufen.

Kannst du hier zeitlich etwas festmachen? Hast du diese beiden Gefühle z. B. auch, wenn du läufst? nach dem Laufen in der Ruhe oder erst jetzt, da du durch diese u.a. Verletzung nicht laufen kannst?
Zur Zeit ist da Pause wegen einer Meniskusverletzung (beim Arbeiten, nicht beim Laufen geschehen), aber Bein- und Fussmuskulatatur sind sehr kräftig....


Irgendwas mit dem Vorankommen scheint mir warscheinlich, aber auch dort, in Beruflichen keine Neuigkeiten.

Vorankommen... laufen? (siehe vor)

Grübel, Grübel...

:trost: Die besten Erfahrungen (z. B. bei meiner Asthma - Schienensuche) habe ich gemacht, wenn es mir nicht gleich einfällt - wie beim Gegenstände suchen und finden - einfach loslassen und nach einiger Zeit ist die Antwort - um beim Beispiel zu bleiben, der gesuchte Gegenstand - schwuppdiwupp da. :coolp:
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Kora » 01.10.2009 - 00:26

Marco Polo hat geschrieben: Alle Zehen fühlen sich komisch an, kein deutliches Kribbeln.Fussballen taub.Dauernde Anspannung an der Oberseite des Fusses zu den Zehen hin, manchmal auch um das Fussgelenk herum.

Das klingt doch nach einem kombinierten sensorisch-motorischen Programm mit der dauernden Anspannung. Was bedeutet "dauernd" hier? Oberseite des Fusses, also die Fuss- und Zehenheber. Die heben die Zehen an oder "bremsen" ("Hacke in den Boden"). Bei ständiger Anspannung können die Sensibilitätsstörungen auch durch den Zug der Muskeln verursacht sein...
Erklär noch mal mehr, was davon für dich stimmt.
An den Beinen sonst noch: vor einem Jahr leichte Veneninkontinenz am Unterbein beidseitig. Habe dann begonnen zu laufen. Zur Zeit ist da Pause wegen einer Meniskusverletzung (beim Arbeiten, nicht beim Laufen geschehen), aber Bein- und Fussmuskulatatur sind sehr kräftig...

Du meinst sicher Veneninsuffizienz. Das entspräche einem speziellen SWE im Sinne von "Klotz am Bein-Konflikt. Und den hast du weggelaufen, dir bewiesen dass du das kannst. Ist die Diagnose denn inzwischen hinfällig?
Irgendwas kommt mir hier zwiespältig vor, ich fantasiere mal, einerseits ist das Vorankommen und Beweglichsein wichtig, andererseits hält dich was angespannt fest. Füsse sind Bewegungsmittel und man fühlt mit ihnen den Grund auf dem man steht oder geht.
Vielleicht malst du mal deine Füsse...

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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Leni » 01.12.2009 - 02:25

Dauernde Anspannung an der Oberseite des Fusses


Diese Beschreibung blieb auch bei mir haften.
Hierzu kann ich berichten: vor einiger Zeit "schliefen" bei mir der kleine und der Ringfinger der linken Hand regelmäßig ein. Lt. Neurologin konnte man in diesem Fall eindeutig einen Nerv zuordnen, welcher beim "Musikantenknochen" (am Ellenbogen) vorbeiläuft.
Das hatte ich schon halbwegs vermutet, daß es damit zu tun hatte, daß ich während der damaligen Zeit fast ununterbrochen am Telefon hing. Weil ich rechts schreiben musste, hielt ich den Hörer links, den Arm stundenlang abgewinkelt und verkrampfte dabei. Ich bemühte mich, dann wenigstens nachts den Arm gerade liegen zu lassen.
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Die Neuropathie nervt!!!

Beitragvon Matthias » 09.02.2010 - 01:47

Melde mich mal wieder. Die Beschwerden haben allgemein zugenommen, ausgehend von den Zehen beidseitig ist eine bestimmete Nervenbahn betroffen, die ich genau verfolgen kann. An bestimmten Punkten Stechen, leichte Schmerzen oder Hitzegefühle. Die Beschwerden kommen und gehen. Allgemein ist die Sensorik noch intakt. Ich fühle Berührung, Hitze-kälte usw. Motorik auch OK.
Habe inzwischen rumgegoogelt. Es gibt zur peripheren PolyNeuroPathie PNP über 200 "erkannte Ursachen", meine Symptome passen zu Diabetik. Habe ich aber nicht. Nierenerkrankungen, Lungenerkrankungen usw....alles nicht der Fall (Freitag wird mein Thorax geröntgt, bin gespannt)
Der Neurologe hat mir einen Integrator (Hauptbestandtteil Alpha Lipoic Säure) verschrieben. Dies ist ein strarker Antioxydant. Er soll in Verbindung mit Primrose-öl noch bessser wirken. Das werden wir demächst ausprobieren.
Die PNP kann sich zurückbilden, besonders im Anfangstadium. Es sind bri mir die Axxone betroffen, die Nervenleitfasern. Werden diese nachhaltig geschädigt, kann man nur schmerzlindernd helfen. Bei Fortschreiten der Krankheit kann es zu erheblichen Störungen kommen. Wenn die Sensorik abnimmt, werden Fussverletzungen nicht gut erkannt und es gibt dann vielleicht schwerde Ausheilprobleme. Die Durchblutung sollte deshalb immer gut sein. Ich habe nach meiner Meniskusoperation das Lauftraining wieder aufgenommen. Wenn das nicht die Durchblutung fördert, weiss ich auch nichts mehr!
Phyiotherapie: Kneippsche Anwendungen sind sicherlich hilfreich.
TCM: Sehr umstritten. Es gibt Studien, die nachhaltige Erfolge nicht nur symptomatischer Art nachweisen, also sogar Verbesserung der Nerven Leitgeschwindigkeit. Aber es gibt auch Skeptiker, sogar unter den TCM-Therapeuten.
Ich werde es ausprobieren, wenn ich einen geeigneten Therapeuten finde.
Diät: Ein Patient hat eine Antihistamin-Diät durchgeführt und nachhaltige Verbesserung erreicht.....also Verzicht auf Rotwein, Bier, Hefe, Essig, Geräuchertes, Schinken, Gepökeltes usw......

Aber die NM, was sagt die?

Es hat ein paar Monate nach dem Tod meiner Frau angefangen...aber wo liegt da ein Zusammenhang. Einige von Euch habent da schon einige Anregungen gegeben, aber so richtig überzeugend ist das mir noch nicht. Mich belastet permanent eine generelle Existenzunsicherheit, und das nicht erst seit kurzem, eigentlich müste ich daran gewöhnt sein. Ich kann da kein DHS ausmachen.

Wenn also der Nerv geschädigt wird, durch was für einen Prozess auch immer (schliessen wir mal Diabetes und Vergiftungen aus) dann ist es ja wie mit den Ulzera oder den Nekrosen eine Gewebsabbau in konfliktaktiver Phase, warscheinlich dauerrezidiv. Also müsste ich am Besten im Lotto gewinnen.

Ehrlich gesagt beunruhigt mich diese PNP. Ich kann da keine neumedizinische Gelassenheit entwickeln. In Hamers Tabell kommt diese Krankheit nicht vor.

Zur Zeit nervt mich das alles sehr und deshalb lasse ich hier im Forum etwas Dampf ab, sozusagen um den Isolations-Anteil zu beseitigen. Vielleicht passiert ja auch biographisch einiges Positive in nächster Zeit. Einige Anzeichen gibt es dafür. Aber es nervt mich, wie gesagt (was soll eine Neuropathie auch anderes machen als nerven?)

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Re: Die Neuropathie nervt!!!

Beitragvon Poet » 09.02.2010 - 07:57

Moin Marco :wink21:
Marco Polo hat geschrieben:Zur Zeit nervt mich das alles sehr und deshalb lasse ich hier im Forum etwas Dampf ab, sozusagen um den Isolations-Anteil zu beseitigen.


Das ist ja schon einmal ein Anfang.
Immerhin hat mich dein Beitrag daran erinnert, dass ich zum Ausklang meiner Multi-Epi-Krise vor gut einem Jahr mit ähnlichen Problemen zu tun hatte. Das ging im Gesamtablauf unter, aber ich erinnere mich rückblickend gut.

Ich trage seit einem halben Jahrhundert Cowboy-Stiefel mit 3-4cm Absatz.
(Ja, auch zum Anzug und Smoking :hide: ) Während der Multi-Epi-Krise bin ich auf dicken (von einer Freundin gestrickten) Woll-Hausschuhen durch die Wohnung geschlurft. Monate. Taubheit in Zehen und Ballen, sowie spontane Krämpfe, habe ich damals der Gesamtsituation zugeschrieben. Das war natürlich falsch. ::roll:

Als ich wieder auf meine gewohnten Latschen (mit Absatz) umgestiegen bin, hat sich das umgehend gebessert. Nach etwa 6 Wochen war ich symptomfrei.
Muss also nicht zwangsläufig ein DHS sein, was dich umtreibt.

Morgengrüße
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Matthias » 09.02.2010 - 11:04

Habe immer diesselben Schuhe getragen, mit normalen Absätzen. Du dagegen hast das zeitweilig verändert. Deinen Sehnen waren an die Stiefel angepasst, also leicht verkürzt. Ohne Absätze führte das dann zu Problemen. Wie bei veilen Frauen die immer Absätze getragen haben. Bei mir ist aber die Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit gemessen worden. Und das kann auch eine mechnische Ursache haben, wenn irgendwo am Rücken die Nerven eingeklemmt sind. Ist aber bei mir auch nicht der Fall.....
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Poet » 09.02.2010 - 11:53

Marco Polo hat geschrieben: Bei mir ist aber die Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit gemessen worden.


Gut, ich bin kein Fan von Normen. Die erinnern mich zusehr an:
"2007 betrug das Durchschnittseinkommen der Deutschen 2.256,92 € im Monat!"
Weniger als 12% erreichten den Schnitt, oder lagen darüber...
...einige Millionen (HARTZ-IV etc) brachten es auf 359.-€/Monat, weitere Millionen können von ihrem Job den Lebensunterhalt nicht bestreiten. Tendenz: Steigend!

Oder der BMI (body mass index) - die Klitschkow-Brüder haben nach dem BMI ganz sicher Adipositas. :pfeif:

Zurück auf die Füsse:
Nachdem die physischen Auslöser nach der Schulmedizin wohl ausgeschlossen sind, bleiben nun die (in der Schulmedizin gebrauchte Diagnose) psycho-somatischen-Auslöser - neumedizinisch: das DHS, nach dem Du ja paralell suchst. Ich wiederhole das, für die Mitleser, die nicht mit der Materie vertraut sind.

Was gibt es da: Entwurzelt, Boden unter den Füssen verloren, neuen Standpunkt suchen, neuer Lebensweg...
...zum Beispiel. Du betrittst quasi Terra X. Und das in einer Umgebung, die dir immer sehr vertraut (=sicher) erschien. Vielleicht musst Du nur ein paar Schritte auf dem neuen Weg gehen, um den Konflikt in Lösung zu bringen. Vielleicht hast Du schon ein paar Schritte gemacht, und die Symptome sind die Lösungsphase?!?

Nur Denkanstöße - nichts dogmatisches.
Gruß
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Kora » 09.02.2010 - 14:44

Die PNP hat den Rhythmus einer "sich auszuweitenden Schiene". Es kommt und geht, die betroffenen Körperstellen werden grösser. Hier ist ein "Teufelskreis" in Gang, und es reicht nicht, einfach abzuwarten, dass es vorübergeht.
NM-biologisch, wenn hauptsächlich oder besser ursprünglich die sensiblen Nervenfasern betroffen sind, sollte es um einen Konflikt des "nicht fühlen wollens, -dürfens oder -könnens" handeln, in der konfliktaktiven Phase Sensibilitätsverminderung, nach der Lösung rückkehrende Sensibilität bis Hypersensibilität, zu der auch Schmezen und Missempfindungen gehören.
Diese Konflikt dürfte bei dir kein akuter, ursprünglicher mehr sein, sondern ein "sublimierter", durch das "nerven" latent reaktivierter sein.
Was du brauchst, ist die positive Aussicht, von der du auch überzeugt bist. Also in Bezug auf dein "Leiden". Was könntest du tun, welche Massnahmen ergreifen, die dir diese Sicherheit zurückgeben?
Es geht z B darum, Empfindlichkeit und Schmerz als Zeichen des Wiederaufbaus willkommen heissen zu können, eben ohne die Reaktion "ich will das nicht". Oder etwas, das diese (ablehnenden, konfliktiven) Gedanken gar nicht aufkommen lässt.
Poet hat geschrieben:Was gibt es da: Entwurzelt, Boden unter den Füssen verloren, neuen Standpunkt suchen, neuer Lebensweg...
...zum Beispiel. Du betrittst quasi Terra X. Und das in einer Umgebung, die dir immer sehr vertraut (=sicher) erschien. Vielleicht musst Du nur ein paar Schritte auf dem neuen Weg gehen, um den Konflikt in Lösung zu bringen. Vielleicht hast Du schon ein paar Schritte gemacht, und die Symptome sind die Lösungsphase?!?

Ja, das klingt mir auch logisch. Die Symptome sind wie gesagt abwechselnd beides.

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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Matthias » 09.02.2010 - 14:57

Lieber Poet,

genau so denke ich. Ich habe eine schwierige Lebens-Phase hinter mir, die ich als Limbus bezeichne. Ich bin dabei sie zu verlassen.

Dennoch, das mit dem Messen der Nervenleitgeschwindigkeit stimmt und lässt wenig Raum für individuelle Varianten. Und vor allem, es ist zu spüren!

NM-mässig betrachtet halte ich es nicht für eine Heilungsphase sondern eher für ein Dauerrezidiv. Vielleicht finde ich ja dieses Jahr eine Freundin. Oder ich werde reich und prominent oder beides, oder aber ich werde Profi-Heiliger. Irgendwas wir passieren...Vielleicht würde Regressionstherapie ein paar innere Widerstände beseitigen?

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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Poet » 09.02.2010 - 15:20

Marco Polo hat geschrieben:NM-mässig betrachtet halte ich es nicht für eine Heilungsphase sondern eher für ein Dauerrezidiv.


Gut möglich.
Marco Polo hat geschrieben:Vielleicht finde ich ja dieses Jahr eine Freundin.


Erfahrungsgemäß werden wir gefunden.

Marco Polo hat geschrieben:Oder ich werde reich und prominent oder beides, oder aber ich werde Profi-Heiliger. Irgendwas wir passieren...


Noch prominenter? Noch reicher? (oder nur finanziell?) :hide:
Lass mal, sonst wirst Du mir noch arrogant :pfeif:
Profi-Heiliger ist auch ein mieser Job. Immer diese Anbetungen und die fanatischen Anhänger...

Marco Polo hat geschrieben:Vielleicht würde Regressionstherapie ein paar innere Widerstände beseitigen?


Nach meiner Erfahrung: Absolut! Nimm mal mit Rena Kontakt auf.

Beste Grüße
DerPoet
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Re: Kribbeln an den Füssen = Neuropathie?

Beitragvon Matthias » 09.02.2010 - 17:24

Hab leider kein Talent für die lukrative Heiligkeit (da gibt es begabtere: Peter Rühmkorff -ach der ist leider auch nicht mehr da- nannte einst den äusserst erfolgreichen, schnauzbärtigen Ost-Barden - der mit der Oma Meume in HH - einen "professionellen Schmerzensmann". Berlusconi hat das durch geniale Regie auch hingekiegt: das Foto mit seinem Blut (Tomartenmark?)-verschmiertem Märtryrergesicht ging um die ganze Welt!) also ich bleibe bei meinen Bilder-Leisten, lasse mich dieses Jahr finden und werde demnächst Rena kontakten.

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PS. Kann ich eigentlich meinen Nicknamen ändern? Das wäre auch so eine Art symbolisches Outing
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