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Nach der Epikrise

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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon wittwer » 12.01.2010 - 15:33

Waltraud hat geschrieben:Bei meinem Mann gibt es auch die Empfindlichkeit gegen Kälte, sein Herzinfarkt liegt ja schon drei Jahre zurück, aber in diesem Jahr fällt es mir besonders auf, dass er nach wenigen Schritten draußen bei diesen Minustemperaturen kurzatmig wird und auch Herzklopfen bekommt.


Ich kenne das auch. Es scheint an dem auf höheren Touren schaltenden Kreislauf zu liegen. Das Herz muss dabei wohl mehr leisten, als es für ein vorgeschädigtes Organ gut ist. Sobald die Umgebungstemperatur steigt, fallen auch bei mir die Herzfrequenzen auf ein erträgliches Niveau.

LG
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Anna » 12.01.2010 - 17:46

@Poet
Das war ja alles schon weit schlimmer.
Das mit der Kälte scheint ja eine vorübergehende Erscheinung zu sein, die viele trifft,
wie Wittwer und Waltraud ja bestätigen.

Pass auf Dich auf
Anna :bussi:
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Nena » 17.01.2010 - 14:57

Anna hat geschrieben:Das mit der Kälte scheint ja eine vorübergehende Erscheinung zu sein, die viele trifft,
wie Wittwer und Waltraud ja bestätigen.


Das schreiben "die" auch:
Herzmediziner
Schneeschippen für Ältere gefährlich

"Ältere sollten das Schneeschippen unbedingt vermeiden, das müssen sie delegieren", sagte der Leiter der Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Gießen und Marburg GmbH, Harald Tillmanns. Die Kombination von körperlicher Anstrengung und Kälte sei ein enormes Risiko für das Herz - gerade bei Menschen mit Herzkranzverengungen. "Und die gibt es bei älteren Menschen nun mal deutlich häufiger." Nicht Herzinfarkte, sondern viel mehr Herzrhythmusstörungen oder Kammerflimmern seien dann die häufigsten Diagnosen. "Teilweise sind die lebensbedrohlich."

Zitat aus der>>>FrankfurterRundschau>>>#


Schönen Sonntag
Nena
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Kora » 18.01.2010 - 21:20

Ist halt die vorwiegende Beobachtung...
bei deren Interpretation kommts dann eher zu Unterschieden.
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon KlausD » 19.01.2010 - 15:14

Kora hat geschrieben:Ist halt die vorwiegende Beobachtung...
bei deren Interpretation kommts dann eher zu Unterschieden.


Dürfen wir Deine Interpretation kennenlernen?
Darauf würde ich Wert legen.

LG
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Kora » 21.01.2010 - 22:25

Na ja, schau dir die betroffenen Organteile und deren Funktion an, dann findest du die NM-Interpretation.
Ist das Herzklopfen rhythmisch, sollte das Programm die glatte Herzmuskulatur betreffen, also ein Konflikt des Blut-weitertransports. Da Kälte den Herzschlag (sowie andere Funktionen) eher verlangsamt, durch körperliche Aktivität aber vermehrter Sauerstoffbedarf besteht, muss das Herz "extra viel" leisten. Ein durch Infarkt vorbelastetes Herz wird das wohl schneller konfliktiv erleben.
Kammerflimmern betrifft die quergestreifte Herzmuskulatur nach einem Überforderungskonflikt, oder das Rhythmuszentrum. Vielleicht kann Nick oder Harry dazu mehr sagen.

LG Kora
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Harry » 22.01.2010 - 16:29

Eigentlich hast du alles gesagt!

Durch (starke)Kälte kommt es zur Gefäßverengung , verstärkt wenn man unter Belastung durch den Mund atmet! Dadurch muß die Pumpe ( :hide: chris) mehr arbeiten und dann kann es wenn schon eines der von dir (Kora :knuddel: )genannten Programme am laufen ist, zu Beschwerden kommen.
Ausserdem ist unser Organismus " geschockt" wenn er aus aus 20 Grad warmen Räumen in minus 20 Grad Aussentemperatur schlagartig wechseln muß.
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Nena » 26.02.2010 - 17:21

Lieber Poet,
wie sieht es aktuell mit deiner Gesundheit aus?
Meine Eltern nerven mich tagtäglich, nachdem sie dein Herzinfarkt-Buch gelesen haben.
Dazu muss man wissen, dass mein Onkel (Bruder von Mutti) nach dem Verlust seiner Firma innerhalb von drei Wochen (festgestellte) zwei Herzinfarkte erlitten, und den zweiten nicht überlebt hat. Mit 48 Jahren! Sie sind so fasziniert, dass sie jetzt auch die ersten 3 Bücher verschlungen haben.
Vielleicht bekomme ich sie irgendwann dazu ins Internet und in unser Forum zu kommen.

LG
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Poet » 27.02.2010 - 13:37

Nena hat geschrieben:Lieber Poet,
wie sieht es aktuell mit deiner Gesundheit aus?


Liebe Nena, ich bin ganz zufrieden.
Natürlich ist "die Pumpe" nach der Multi-Epi-Krise angegriffen, rein physisch/mechanisch. Und es kommt noch immer zu kleineren Herzanfällen, wenn mein Stoffwechsel aus dem ketogenen Bereich switscht.

Nena hat geschrieben:Meine Eltern nerven mich tagtäglich, nachdem sie dein Herzinfarkt-Buch gelesen haben.
Dazu muss man wissen, dass mein Onkel (Bruder von Mutti) nach dem Verlust seiner Firma innerhalb von drei Wochen (festgestellte) zwei Herzinfarkte erlitten, und den zweiten nicht überlebt hat. Mit 48 Jahren!


Das ist sehr traurig. Aber typisch für diese Art von existenziellen Revierkonflikten.

Nena hat geschrieben:Sie sind so fasziniert, dass sie jetzt auch die ersten 3 Bücher verschlungen haben.
Vielleicht bekomme ich sie irgendwann dazu ins Internet und in unser Forum zu kommen.


Mach mal. Grüße sie herzlich von mir.

Nena hat geschrieben:P.S. Ich bin begeistert, dass Harry Holzinger sich mit voller Adresse hier positioniert :thumpup:


Wer nicht :hide:

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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Anna » 01.03.2010 - 06:13

Poet hat geschrieben:
Nena hat geschrieben:Lieber Poet,
wie sieht es aktuell mit deiner Gesundheit aus?


Liebe Nena, ich bin ganz zufrieden.
Natürlich ist "die Pumpe" nach der Multi-Epi-Krise angegriffen, rein physisch/mechanisch. Und es kommt noch immer zu kleineren Herzanfällen, wenn mein Stoffwechsel aus dem ketogenen Bereich switscht.


Ich bin nie ganz sicher, Poet, ob ich mir nicht doch Sorgen machen muss.
Ist es tatsächlich nur rein physisch, oder laufen da noch Konfliktlösungen und/oder Schienen?
Ich glaube, Du nimmst das häufig einfach zu locker.

LG
Anna :knuddel:
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Poet » 01.03.2010 - 16:25

Anna hat geschrieben:Ich glaube, Du nimmst das häufig einfach zu locker.


Mach dir keine Gedanken, ich habe das schon im Griff :hide:
Jeder muss das auf seine Art regulieren, und gerade das lässt die NM ja zu.
Sie fordert es praktisch, jeden als Individium zu sehen und zu behandeln.
Die Tatsache, dass es in der (vermeintlich) gleichen persönlichen Situation einmal zu einem DHS kommt, und wir das andere Mal gelassen und unbelastet reagieren, ist ja wohl eindeutig.

Gruß
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Re: Nach der Epikrise

Beitragvon Chubby » 01.03.2010 - 18:55

Poet hat geschrieben:Mach dir keine Gedanken, ich habe das schon im Griff :hide:


Da erinner ich doch mal an letztes Jahr:


Beste Grüße
Chubby
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