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Liebe auf hawaiianisch

Ho'oponopono bedeutet, etwas richtig richtig zu machen. Wer die Bücher "Kein Plan B" und "Nimms leicht" gelesen hat weiß, welchen großen Stellenwert in Sachen Vergebung dieses hawaiianische Ritual für uns hat. Ursprünglich war es ein Ritual, bei dem die Beteiligten auch physisch anwesend sein mussten. Es war dazu gedacht, Menschen miteinander auszusöhnen. So wurde wie bei einer Psychotherapie viel geredet, die Beteiligten schilderten alles aus ihrer Sicht und vergaben sich schließlich gegenseitig. Konnten Verfeindete nicht miteinander reden, übernahm das ein Mediator für sie. Letztlich war es aber unerlässlich, dass sie sich gegenseitig vergaben. So wurde der Streit beigelegt.

Die Kahuna Morrnah Simeona entwickelte dieses traditionelle Ho'oponopono weiter. Sie erkannte, dass die Beteiligten nicht physisch anwesend sein müssen, da sie immer und überall sind. Weil wir alle eins sind, brauchen wir auch nicht die Vergebung des scheinbar anderen. Denn wenn wir jemandem vergeben und ihm unsere Liebe zeigen, geben wir sie uns selbst.

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Als ich auf Ho'oponopono stieß

ZeroLimitsHawaiCover* Aus unserer Toolbox

Als ich auf Ho'oponopono stieß - ich kann es immer noch nicht ohne zu stocken aussprechen - war ich augenblicklich davon fasziniert. Ich entschied, es in meiner aktuellen Situation anzuwenden. Und ich tat es umgehend. Ich führte es in der Art eines Familienrituals aus. In mir hatte ich es allerdings lange vorher schon getan. Mit Hilfe der Tipping-Methode hatte ich Opferland verlassen.

 

Eines der eindrücklichsten Beispiele dafür ist möglicherweise der hawaiianische Therapeut Dr. Ihaleakala Hew Len. Er hat eine komplette Krankenstation voller krimineller geistesgestörter Patienten geheilt - ohne jemals einen von ihnen gesprochen zu haben.

Als er als Psychologe am Hawaii State Hospital angestellt wurde, galt die Station als hochgefährlich. Psychologen blieben kaum länger als einen Monat. Die Angestellten waren ständig krankgeschrieben oder kündigten. Sie gingen mit dem Rücken zur Wand durch die Station, weil sie fürchteten, von den Patienten angegriffen zu werden. Es war kein guter Platz zum Leben oder Arbeiten.

 

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Wenn die Hornisse zusticht

Wie gut Vergebung  in jeder Situation wirkt, hat Chris Ray kürzlich festgestellt, als er eine Hornisse aus dem Zimmer tragen wollte, die allerdings in Panik geriet. Hier sein Bericht:

Am frühen Morgen tigerte uns ältestes Katzenmädchen Tapsy durch das Schlafzimmer. Sie war eindeutig auf der Jagd. Nach ein paar Augenblicken fand ich das Objekt ihrer Begierde. Eine große Hornisse, die sich hierher verirrt hatte. Zum Schutze beider Kontrahenten machte ich mich daran, die Hornisse zu fangen und aus dem Schlafzimmer zu transportieren. Ich fasste sie an den Flügeln um sie durch das Dachfenster in die Freiheit zu entlassen.

Das funktionierte prima - bis sie meine Hilfeaktion als Angriff interpretierte. Klartext: Sie stach mir in den Daumen.

"Du Dusseltier", dachte ich spontan, denn es tat schon ziemlich weh. Dennoch hielt ich sie fest und komplimentierte sie aus dem Fenster. Sie zog den Stachel aus meinem Daumen, wirkte etwas erstaunt, blieb noch gefühlte 100 Sekunden auf meiner Hand sitzen und schwirrte dann los.

Ich rief ihr noch hinterher: "Ist ja gut, Du hattest nur Angst. Kann passieren. Ich wollte Dir nur helfen. Ich vergebe Dir." Dann schloss ich das Fenster. Mein Daumen schmerzte heftig. Der Schmerz zog bis in den Unterarm. Meine Schreibhand...
Ich rechnete mit einer starken Schwellung...
...die als Alibi dienen könnte mal nichts zu arbeiten. 

 

Es passierte allerdings etwas absolut Unübliches. Der Schmerz blieb etwa zwei Stunden, aber es gab keinerlei Schwellungen oder sonstige Symptome. Im Rückblick schreibe ich diesen positiven Verlauf meiner automatischen Vergebung zu und dass ich mich nicht revanchiert, sondern die Hornisse (wie geplant) frei gelassen habe.

Hier noch eine Leseprobe aus "Nimms leicht! Schlank durch Vergebung"



Vergebung oder Angriff - manchmal entscheidet das darüber, ob man eine Hautschwellung davon trägt, manchmal ist es eine Frage von Leben oder Tod. In einer solchen Situation waren mein Mann und ich in Ruanda.

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