Ein paar Worte zur Information

Geschrieben von Christopher Ray

HomoeopathieCoverFaktorL2012160px* Aus unserer Toolbox

Meine Erfahrung mit der Homöopathie habe ich in dem Buch aus unserer faktor-L Reihe aufgeschrieben. Der folgende Auszug aus diesem Buch, lässt Sie daran teilhaben.

*  Alles ist Information

Eine mehrdeutige Überschrift. Und jede Deutung ist richtig. Wenn Sie eine Minute darüber nachdenken, wissen Sie, was ich meine. 

Richtig! Es geht um Informationen über Informationen. Denn da wissen wir alle mehr, als uns bewusst ist. Aber das geht uns ja auf vielen Ebenen so. Was im Alltag nicht gebraucht wird, das geht ab in die hintersten Regale unseres Gedächtnisspeichers. Gerne nutzen wir dann auch die falschen oder oberflächlichen Definitionen, die uns tagtäglich von und in der Öffentlichkeit angeboten werden.

Dazu gehört auch die sogenannte "Wissenschaftliche Meinung", dass Homöopathie durch die Potenzierung nicht wirksam sein könnte, weil ja kaum etwas von der Basissubstanz darin erhalten oder nachweisbar ist. (Dazu im nächsten Kapitel nochmal zwei Beispiele, wie Potenzierung in der Praxis funktioniert.)

Die Argumentation gegen die Wirksamkeit der Homöopathie zeugt nur von einem veralteten Wissen oder Verständnis von Information. Und das können Sie gleich nachvollziehen. Nehmen wir den Marathonlauf als Beispiel:

(Zitat aus Wikipedia) Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. (42,195 Kilometer) von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen. (Zitat Ende) 

Nehmen wir das einmal als Fakt, dann benötigte eine Informationsübermittlung über 42,195km vor 2.500 Jahren volle zwei Tage. Aktuell hält Patrick Makau Musyoki (Kenia) mit 2:03:38 Stunden den Weltrekord über diese Strecke. Er hat ihn am  25. September 2011 beim Berlin-Marathon erzielt.

Das war also innerhalb von 2.500 Jahren die derzeit beste Beschleunigung einer Information auf der Marathonstrecke  mit gleichen Mitteln.  Mensch vs. Mensch. Allerdings waren die Hilfsmittel von Musyoki sicher deutlich verbessert. Vom Training über die Ernährung und die Schuhe bis zur Kleidung. Und die Information, die Pheidippides damals mitgeschleppt hat, "Wir haben gewonnen", hätte Musyoki ohne zusätzliche Belastung ebenfalls ins Ziel bringen können. Denn sie war rein verbaler Natur.

Was das mit der Potenzierung in der Homöopathie zu tun hat? Die Modifizierung bei Ernährung und Ausstattung von Musyoki ist absolut mit der Potenzierung gleich zu setzen. Das Basis-Produkt in der Homöopathie muss man sich nur vorstellen, wie Musyoki mit Anzug, Lackschuhen und Mantel. Damit kann er an einem kühlen Abend zu einer Siegerehrung erscheinen, aber sicher nicht am Start zum Marathonlauf - wenn er erfolgreich sein will.

Genau das machen die Hersteller von homöopatschen Mitteln. Sie entfernen den Wintermantel und all die Dinge, die für die bevorstehende Aufgabe nicht notwendig oder gar störend sind. Und jetzt kommt das Wichtigste: Sie bieten mehrere Outfits an. Mit D-Potenzen, die für Musyoki bedeuten würden "ohne Handschuhe", oder "ohne Handschuhe und Schal". Oder C30, Abschlusstraining, Laufklamotten und Schuhe. Und für den Wettkampf eine C200 Potenz. Vollausstattung. So einfach ist das.

Natürlich käme heute in sogenannten zivilisierten Ländern niemand auf die Idee eine wichtige Information, bei der schnelle Übermittlung ein wesentlicher Faktor ist, einen Läufer los zu schicken. Selbst dann nicht, wenn man einen Musyoki  auf der Gehaltsliste stehen hätte. Hier wären Telefon, Handy oder eine eMail das Mittel der Wahl.

Wenn es um die Gesundheit geht, sieht das anders aus. Denn da steht der Profit an erster Stelle, nicht der Patient. Jede neue Krankheit, die entdeckt/erfunden/benannt wird, ist ein neues Feld für weitere Umsätze. Es ist immer Markttag.

Die Homöopathie ist dagegen preiswert, nützlich, wirksam  und unschädlich. Das Label unwirksam, das die Ärzte und Chemiker der Pharmaindustrie der Homöopathie aufgeklebt hat, besagt auch: Keine Wirkstoffe = keine Schadstoffe.

Wobei homöopathische Wirkungen dann dem Faktor Zufall oder Spontanheilung zugeschrieben werden und sogenannte Nebenwirkungen (Schäden) nicht nachgewiesen werden können. Sehr zum Ärger der Hersteller von Antibiotika, gibt es bei der Homöopathie nichts, was "Gegen das Leben" wirkt.

Share Button